Dort oben in den Wolkenschlössern,
auf strahlendweißen Sonnenrössern,
sie Liebe schenken und viel Mut,
die Ewigkeit durchströmt ihr Blut.

Der Glaube ist ihr Elixier,
drum’ denk stets dran, ihn nie verlier.
Denn unser Glaube ist ihr Leben,
des Menschen Glück, das ist ihr Streben.

Mein Hoffen sie sehr oft vernommen,
die Himmelsleiter hoch erklommen.
Und wenn ich manchmal abwärts fiel,
sie fingen mich, mit viel Gefühl.

Und wisst ihr schon, wen ich jetzt mein’?
Sie sind sehr groß, doch auch sehr klein.
An Eurem Glauben wachsen sie,
der Liebe schönste Melodie.

Den Göttern huld’ ich diesen Reim,
bin stolz auf ihrer Seit’ zu sein.
Gezeichnet ich mit vielen Narben,
bedecken sie in schönsten Farben.

Und hast Du Angst und fürchtest Dich,
sie senden Dir im Dunkel Licht.
Vertreiben den gespalt’nen Hohn,
und schenken Dir des Himmels Lohn.

Der Schein soll heller leuchten Dir,
Dir Kraft stark reichen wie auch mir.
Halt’ fest an Deines Sehnsucht’s Traum,
die Götter Dir die Zukunft bau’n.

Drum sei stets stolz, heb hoch das Haupt,
und atme kostbar’ Sternenstaub.
Die Götter Dir beiseite steh’n,
gemeinsam bis zum Ende geh’n.