Ihr seid allein und steckt in Not? 
Ich helfe Euch und leucht’ in Rot.

Es war einmal die Liebe, 
die steckte ein viel Hiebe,
denn Hass zu streuen liegt im Trend,
die Liebe bald kein Mensch mehr kennt.

Den Blick vom Partner abgelenkt,
er mehr dem Bierchen Liebe schenkt.
Kein Kuscheln, keine Zärtlichkeit,
dem Alkohol mehr zugeneigt.

Und flüstert sie ‘mein kleiner Schatz’,
dann wird er laut, es gibt Rabatz.
Sie sehnt sich sehr nach einem Kuss,
doch er lehnt ab, steckt im Verdruss.

Umarmung, Streicheln, Feingefühl,
er wiegelt ab, das wär’ zu viel.
Doch, was kann denn nur wicht’ger sein,
als dort die Frau im Seelenpein?

Sie kämpft um jedes sinnlich’ Wort,
er flieht an einen anderen Ort.
Dort, wo die and’ren Burschen winken,
den Frust im Gasthof tief ertrinken.

Sie weint, allein und friert von innen,
feucht Tränen über Wangen rinnen.
Wo einstmals feurig’ Liebesbande,
erstickt das Feuer nun im Sande.

Oh Bursche, kehr doch bitte heim,
dort wartet hell dein Sonnenschein.
Sie ist’s, die leuchtet, dich erhellt,
sich immer dir zur Seite stellt.

Durch Dick und Dünn und bös’ Tortour,
hast du vergessen Deinen Schwur?
Du wolltest immer bei ihr sein,
doch nun dein Herz so kalt wie Stein.

Die Liebe sieht das weinend’ Herz,
nimmt in den Arm, verscheucht den Schmerz.
Ein zarter Wind streicht ihr durch’s Haar,
so wie es früher einmal war.

Der Tränen sind genug geflossen,
zurück ins Leben, unverdrossen.
Der Frau ist bang, doch ist sie klug,
und trägt voll Stolz ein Herz voll Mut.

Des Nachts er dann nach Hause kehrt,
entkräftet, müde, ausgezehrt.
Die Küche, die ist kalt und kahl,
vorbei die Zeit, wo er befahl.

Das Bett nun leer, kein flüchtig’ Kuss,
die Frau ist weg, sie machte Schluss.
Denn Liebe ist weit mehr als Nehmen,
wer das vergisst, der soll sich schämen.

Ich bitt’ Euch Leut’, vergesst das nie,
des Einklangs Liebe Melodie.
Sie ist’s, was uns am Leben hält,
die schönste Sache auf der Welt.

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